Vereinschronik

Gründung:

Bereits 1920 wurde auf dem Almberg ein Schützenhaus errichtet und ein Schützenverein gegründet. Damals wurde auf zwei 50m Bahnen mit dem Kleinkaliber geschossen. Im Gasthaus Haunschild wurde Zimmerstutzen geschossen. 1935 wurde der Schützenverein stillgelegt und nach dem zweiten Weltkrieg das Schützenhaus abgerissen.

Wiedergründung:

Am 15. Februar 1975 wurde eine Versammlung einberufen, um dem Schützenverein wieder Leben zu schenken. 22 Männer erklärten sich zur Wiedergründung bereit. Der Schützenverein erhielt den Namen „Almberg“ Irfersdorf.

Geschossen wurde im Vereinslokal „Oberer Wirt“ auf 8 Ständen. Im Juni 1984 wurde die alte Schießanlage umgebaut und es entstanden weitere 8 Schießstände mit automatischen Scheibenzuganlagen. Zudem wurde ein Aufenthaltsraum geschaffen, der nur den Schützen zur Verfügung stand.

In den Folgejahren ging es gesellschaftlich und vor allem sportlich stetig bergauf. Die 1. Luftgewehrmannschaft schaffte von 1987/88 bis 1992/93 den Sprung aus der B-Klasse des Schützengaus Eichstätt in die Bezirksoberliga im Mittelfränkischen Schützenbund. Die Schützen Adolf Wittmann jun., Norbert Pöppel, Simon Wittmann und Stefan Brigl erreichten dabei eine beeindruckende Serie von insgesamt 108 : 4 Punkten

In der Zwischenzeit musste unser Schützenverein allerdings auch große Anstrengungen unternehmen.

Schützenhausneubau:

Im Jahr1990 schloß die Wirtschaft, in der die Almbergschützen heimisch waren und somit waren wir auf „Herbergssuche“.

Etliche Überlegungen und Projekte zerschlugen sich, ehe die Lösung durch die Stadt Beilngries zustande kam. Die Stadt stellte ein 2000 qm großes Pachtgrundstück am Aschbucher Bichl kostenlos, auf 49 Jahre zur Verfügung. So wurde ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

Die Erschließung des Grundstücks erfolgte – 29 Anträge und 5 Bauplanänderungen später – im Frühjahr 1992. Am 18. Juli 1992 feierten die Almbergschützen Richtfest, der Rohbau des Schützenhauses wurde im Spätsommer 1992 abgeschlossen. Noch vor der kalten Jahreszeit wurde das Dach eingedeckt, Fenster und eine provisorische Haustür eingesetzt und Strom und Wasser installiert. So konnte in den Wintermonaten der Innenausbau in Angriff genommen werden. Im Sommer 1993 wurde schließlich das im Jurastil erbaute Schützenhaus verputzt und die Grünanlagen gestaltet. Die Arbeiten am, im und um das Schützenhaus herum wurden fast ausschließlich durch Vereinsmitglieder geleistet.

Der Umzug erfolgte am 11. August 1993, die Einweihung des Schützenhauses fand am 11. November statt.

Die erste richtig große Bewährungsprobe folgte bereits im Jahr 1994, als das 40. Gauschießen des Schützengaus Eichstätt in Irfersdorf stattfand und zudem die Einweihung des Schützenhauses vom 24. bis 26. Juni 1994 zünftig gefeiert wurde.

Seither ist schon mancher Schuß im neuen Schützenhaus in Irfersdorf gefallen, mancher Sieg gehörig gefeiert und die eine oder andere Niederlage weggespült worden.

Regelmäßig finden bei uns im Schützenhaus diverse Feierlichkeiten und Feste statt.

So zum Beispiel die alljährliche Königsproklamation, der Schützenball und das Sommernachtsfest